1995 | 2020: Das Straubinger Gäubodenvolksfest vor 25 Jahren

In unserer Rubrik „Das Straubinger Gäubodenvolksfest vor 25 Jahren“ werfen wir einen Blick zurück, diesmal auf das Jahr 1995. Aus der diesjährigen Sicht, dem Jahr 2020, in dem wegen der Corona Pandemie das Gäubodenvolksfest abgessagt wurde, sind die Bilder, Berichte und das Video vielleicht ein kleines, erheiterndes Trostpflaster für alle Volksfest-, Kirmes- und Fahrgeschäfte-Fans.

Wer hat das Gäubodenvolksfest 1995 eröffnet? Was kostete die Maß Festbier?

Welche Karussells standen damals am Hagengelände?
Welche Neuheiten an Fahrgeschäften gab es?

Was war damals anders? Was für Geschichten gibt es zu erzählen und über welche kuriosen Dinge konnte man schmunzeln oder gar stauen?
Alle diese Fragen wollen wir in unserem „Rückblick“ zeigen und hoffen Ihnen gefällt auch dieses Mal wieder unsere „kleine Zeitreise“ zurück ins Jahr 1995 …

Eröffnung mit "den Maß" und "das Maß" in der Gäubodenhalle

Vom 11. mit 21. August 1995 lief damals die „fünfte Jahreszeit“ in Straubing und auch damals hieß es wieder „Ausnahmezustand“ in Straubing. Fritz Geisperger war nach wie vor Oberbürgermeister der Stadt Straubing und eröffnete am 12. August 1995 zusammen mit dem damaligen Bundesminister für Wirtschaft Dr. Günther Rexrodt das 183. Gäubodenvolksfest in der damals noch existierenden und vielen Straubingern noch bekannten Gäubodenfesthalle von Herman Bäumel.

Dies sollte allerdings die letzte Eröffnungsfeier in der feststehenden Gäubodenfesthalle werden, denn bekanntlich war die über Jahrzehnte markante „Halle“ nur bis einschließlich 1996 fester Bestandteil des Gäubodenvolksfestes, bevor sie dann nach dem Fest 1996 abgerissen und zum Teil an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde.

Und just gab es dann dort auch noch einen „Fast-Eklat“ bei der Eröffnungsrede von Bundesminister Dr. Günther Rexroth, denn er war ja kein Bayer, sondern - wie ihn das Straubinger Tagblatt damals betitelte - ein „Preuße“ und dieser wusste leider so gar nichts mit „der Maß“ anzufangen. Erst beim dritten Anlauf gelang es dem Berliner Rexroth das Gäubodenvolksfest richtig zu eröffnen, denn als er den Maßkrug zur Eröffnung erhob um darauf anzustoßen prostete  er erst mit den Worten „den Maß“, dann „das Maß“ und schaffte es erst mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums „die Maß“ richtig anzupreisen und auf das Wohl der Prominenz und der Volksfestbesucher anzustoßen.

Premiere: Festwagen der Stadt mit 24 Pferden beim Volksfestauszug

Zum ersten Mal wurde ein Festwagen der Stadt von 24 Pferden (siehe Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt) gleichzeitig gezogen. Die Kaltblüter stammten alle aus dem bayerischen Wald und wurden während des Auszuges von 24 Männern begleitet! Diese Pferde hatten jedoch noch eine ganz besondere „Eigenschaft“: sie standen im Guinnessbuch der Rekorde. Hintergrund: zusammen mit 134 anderen Pferden haben sie und ihre Besitzer den Rekord im Mehrspännigfahren mit Kaltblutpferden gebrochen.

Ein neues Riesenrad für Straubing

Zum Wahrzeichen eines jeden Volksfestes gehört unbestreitlich das Riesenrad. Und ab 1995 durften sich die Straubinger auf ein ganz besonderes Riesenrad freuen. Die Familie Willenborg präsentierte zum ersten Mal ihr wunderschönes und 50 Meter hohes „Oktoberfest-Riesenrad“ auf dem Straubinger Festplatz.

>>> siehe Sonderbericht:
„Oktoberfest-Riesenrad“ wird 1995 neues Wahrzeichen des Straubinger Gäubodenvolksfestes

Dieses Riesenrad darf man tatsächlich als eines der schönsten, reisenden Riesenräder bezeichnen und Stimmen der Straubinger Volksfestbesucher lassen es heute noch vernehmen, dass dieses Riesenrad wohl extra für Straubing gebaut sein musste, denn nirgends passt dieses Rad besser auf einen Festplatz als wie auf dem in der Gäubodenstadt! Exakt auf den Zentimenter genau eingepasst, auf dem Vorplatz des damaligen Festamtes (jetzt der Kfz-Zulassungsstelle) der Stadt Straubing galt es nun als „das“ Wahrzeichen des Volksfestfestes schlecht hin und genießt seitdem „Kultstatus“!

Mit nur wenigen Unterbrechungen steht und stand dieses „weiß-blaue“ Prachtstück bis heute auf dem Hagengelände und bietet einen wunderschönen Ausblick über die Stadt Straubing und den weitläufigen Gäuboden, sowie dem bayerischen Wald.

Galactron Space Center

Zum ersten und einzigen Gastspiel in Straubing zählte 1995 die Groß-Attraktion „Galactron Space Center“ von Karl Renoldi aus Bremen (siehe auch Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt). Hierbei  handelte es sich um den ersten, reisenden Weltraumbahnhof der Welt und die Besucher konnten hier eine Reise durch das Weltall erleben. Zahlreiche Audio-Visuelle-Effekte und Dioramen stellten die Entwicklung in der Weltraumforschung dar und der Gast erlebte eine Reise durch Raum und Zeit mit dem Rausch der Geschwindigkeit in andere Dimensionen vorbei an Robotern, Laser-Shows und fingierten Meteoriteneinschlägen. Höhepunkt war der „Space Simulator“ in den sich die Besucher wie echte Astronauten fühlen konnten. Leider war die Anlage nicht sehr erfolgreich, denn bereits nach kurzer Zeit verschwand sie wieder von den Festplätzen.

Frisbee

Über 25 Jahre zählte die Groß-Schaukel „Frisbee“ zu den Top Fahrgeschäften auf den Volksfestplätzen und bevor Franz Goetzke den äußerst beliebten „Frisbee“ über viele Jahre hinweg auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest präsentierte, feierte Rudi Robrahn aus Bremen 1995 die Straubing-Premiere mit seinem „Frisbee“ der bekannten Herstellerfirma HUSS. Der „Frisbee“ wurde förmlich von den Festgästen überrannt.  Man musste ihn einfach erleben – diesen einzigartigen Schaukel-Spaß bei dem der Fahrgast nicht nur hin und her schaukelte, nein sogar dabei noch im Kreis herumgewirbelt wurde.

Night Fly

Fast eine Weltpremiere legte der „Night Fly“ von Alfons Kaiser in Straubing hin, denn nagelneu aus der Karussellbauschmiede von Mondial präsentierte die Familie Kaiser ihren „Night Fly“ in Straubing erst zum zweiten Mal auf einem Festplatz überhaupt. Vor Festbeginn am Hagen wurde der „Night Fly“ auch feierlich und kirchlich gesegnet. Der „Night Fly“ war ein großes Überkopf-Flugkarussell und vollführte trotz seines massiven Stahlbaus filigrane Bewegungen vertikal und horizontal in den Straubinger Volksfesthimmel.

Psycho

In der Sparte „Lauf- und Belustigungsgeschäfte“ gastierte die Abenteuer-Simulations-Anlage „Psycho“ der Familie Pluschies aus Hamburg zum ersten Mal in der Gäubodenstadt. Hierbei handelte es sich um eine Art Geisterbahn zum Durchlaufen. Besonders einzigartig war „Psycho“ jedoch auch für den Besucher an sich, welcher sich nicht unbedingt auf dem Weg durch das Grusel-Labyrinth im Inneren machte und „draußen verweilte“, denn das Geschäft war als „Haus“ in Szene gesetzt und Eye-Catcher war ein riesengroßer, sprechender Baum, bekannt auch als „Claire – die einzig sprechende Baum-Dame der Welt“. „Claire“ war an sich schon einzigartig, konnte aber auch noch zusätzlich mit dem „Haus“ sprechen, wodurch sich manch lustige und interessante Dialoge ergaben.

Weitere Angebote im Vergnügungspark

Bereits zum dritten Mal nach 1993 gastierte erfolgreich der „5-fach Looping“, oder auch „Olympia Looping“ von Rudolf Barth aus Bonn in Straubing am Festplatz.  „Break Dance“ (Michael Goetzke, München), „Happy Monster“ (Rudi Zinnecker, Aiterhofen), „Wildwasser-Bahn II“ (Heitmann-Schneider KG, Münster), „Top Spin“  (Rudi Bausch, München), „Wellenflug“ (Erich Stranninger, Straubing), „Take Off“ (Charles Dehner, München – und genau 25 Jahre später, also 2020 hätte – wenn Corona das Gäubodenvolksfest nicht in die Knie gezwungen hätte – genau dieser Fahrgeschäftstyp wieder in Straubing unter Sebastian Ruppert, Bad Wildungen gespielt), „Geister-Schloss mit Mc. Murphy – der freundliche Geist der mit dem Besucher spricht“ (Irene Kunz, München – siehe auch Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt), „Feuer + Eis“ (zum ersten Mal als Feuer + Eis, vormals immer als „Blauer Enzian“ - Koch und Courtney, München), sowie der Auto-Scooter (Heinz und Heiner Distel) und der „Super Scooter Rally 2000“ (Egon Menzel und Paula Menzel)  hießen u. a. weitere Attraktionen unter den Fahrgeschäften 1995. In der Sparte Laufgeschäfte konnten sich die Festgäste neben der bereits erwähnten Neuheit „Psycho“ im „Magic Dream Land“ (Familie Renz, Reisbach-Stuttgart) amüsieren.

Imbiss und Getränke vor 25 Jahren

An Imbissgeschäften standen 1995 z. B. „Bayerwald-Lamm“ (Mitterfels), „Hirtenbrot“ (Manuel Renz, Reisbach), das „Tiroler Alpenhaus“ (Gertrud Schmöcker, Straubing), „Schaubäckerei“ (Stephan Hufnagel, Straubing), der „Wein- und Mostpavillon“ (Brigitte Stahl, Straubing), sowie auszugsweise erwähnt: „Candy“ (Robert Schneller, München), „Süße Spezialitäten“ (Fredi und Christa Neufeld, Straubing), „Oase - Vollwertcafé mit Milchbar“ (Helga und Josef Bauer, Straubing), „Wiener Eispalast“ (Guderley, Schwaig), „Barock-Café-Zelt“ (Günter Haimerl, Straubing), „Soft-Eis“ (Alfons Feigl, Straubing), „Alpenhaus“ (Anneliese Haimerl, Straubing), „Die rollende Backstube“ (Heinrich Welter jun.,  Straubing) und die Mandelbrennereien der Familie Wöller am Volksfestplatz zur Verfügung.

Spiel- und Belustigungsgeschäfte sowie Kinderkarussells

Auch in der Sparte Spiel- und Belustigungsgeschäfte gab es „Exoten“ und bekannt-bewährte Spiel- und Belustigungsgeschäfte, die 1995 auf der Beschickerliste standen wie u. a. der „Münchner Vogelpfeifer“ von Horst Berger aus Zorneding, das „Camel Derby“ (Harald Endres, Landshut), „Bayerisches Zylinderwerfen“ (Georg Michl, Nürnberg), „Clown werfen“ (Ilse Stranninger, Straubing), „Pfeilwerfen“ (Welda Heinen, Worms), die „Lustige Nagelei“ von Gotthard und Mina Stey aus Abensberg/Offenstetten, „Mäuse-Show“ der Familie Lemoine aus Echzell oder Alfons Richters „Kaspertheater“. Auf die kleinen „Festbesucher“ warteten u. a. die „Märchen-Eisenbahn“ von Willy Scherrle aus München, die „Lustige See Welt“ von Wilhelm Henn aus Kaiserslautern, die „Pony Reitbahnen“ von Kaiser und Heppenheimer, die „Traum-Kinder-Schleife“ von Heinrich Stey aus Aham, sowie die Kinderkarussells, der auch heute noch bekannten Firmen Stranninger und Sgraja aus Straubing.


Weiter zu finden waren u. a. die Betriebe „Königlich Bayerischer Hofphotograph“ (Bastian, München), „Zeichnen von Schnellportraits“ (Toni All, Ronnenberg), „Plüschverlosung“ (Franz Grauberger, Fürth) „Armbrustschießen“ (Werner Boppel, München), „Der goldene Western“ (Marianne und Hans Dom, München), „Teuferl-Werfen“ (Elisabeth Kleinlein, München), „Schiffschaukel“ (Martin Kollmann, Pfarrkirchen), „Blumenverlosung“ (Anneliese und Roman Pfeffer, Straubing), „Foto-Schießen“ (Alfons Richter, Salching-Oberpiebing), oder das „Korkenschießen“ (Peter Schütz, München).

Ostbayernschau

Parallel gab es natürlich auch die bis heute bekannte Ostbayernschau (siehe Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt). Zeitdauer vom 12. mit 20. August 1995. Die Ausstellerzahl betrug zum ersten Mal ca. 600 Aussteller aus dem In- und Ausland. Die Zahl von fast 600 Fieranten war somit ein neuer Rekord. Die Geländefläche erstreckte sich über  ca. 73.000 Quadratmeter mit 19 Hallen (ca. 18.000 Quadratmeter) und dem bekannten Freigelände (ca. 55.000 Quadratmeter).

Zu bestaunen gab es wie immer verschiedene Produkte und Dienstleistungen, egal ob für Landwirtschaft, Handwerk oder auch für den Haushalt. Ebenso wie noch heute war der Eintritt der Ostbayernschau frei. Diverse Sonderschauen rundeten auch 1995 wieder das vielfältige Angebot ab. Hierzu zählten z. B. die Bäckerinnung, die den Besuchern live ihre Handwerkskunst demonstrierte, der Bauernverband, welcher bayerische Schmankerl servierte oder auch der Lokalsender Radio AWN, der sich den Besuchern präsentierte. Ebenso war auch der bayerische Rundfunk wieder mit seinem „Gläsernen Studio“ auf der Ausstellung vertreten.  900 Anfragen erhielt damals die Straubinger  Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH für die Ostbayernschau, was also vor 25 Jahren schon die starke Beliebtheit bei Ausstellern zeigte.

Veranstaltungen

1995 gab es ebenfalls die beliebte Lampionfahrt auf der Donau – zum vierten Mal mit Musikuntermalung beim Niederfeuerwerk, das große Abschlussfeuerwerk, Kindernachmittage, Vorführungen und dergleichen wie man sie noch heute kennt.

Festwirte, Bierpreis und Zahlen ...

Auch im Jahre 1995 buhlten rund 110 Fahr- und Belustigungsgeschäfte auf 90.000 Quadratmetern Fläche um ihr Publikum und es gab – wie im Vorjahr -  5 Festzelte, sowie die „Gäubodenhalle“ – die fest-installierte Mehrzweckhalle und das beliebte Wein- und Weißbierzelt  (Brigitte Stahl). Die Festwirte von damals hießen Hermann Bäumel, Heinrich Bauer (bekannt als „Bauer-Heinerl“), Regina Groll, Anton Nothaft jun., Markus und Hubert Reisinger,  sowie Anton Wenisch und Sohn.

Die Sitzplatz-Situation blieb zum Vorjahr in etwa gleich und so konnten auch 1995 wieder ca. 22.000 Gäste gleichzeitig bewirtet werden. Allerdings gab es 1995 wieder einmal eine Bierpreiserhöhung. Während die Maß Festbier 1994 noch 7,50 Mark kostete, musste der Festbesucher 1995 schon 8,20 Mark berappen – eine Erhöhung also gleich um 70 Pfennige! Das war schon viel, wo doch der Bierpreis von 1993 auf 1994 konstant bei 7,50 Mark blieb.

Volksfesthit 1995: Cotton Eye Joe von Rednex

Könnt Ihr Euch daran noch erinnern? Zwinkernd

Volksfest-Splitter 1995

  • 2,2 Kilometer pures Vergnügen lief der Besucher 1995 in Straubing am Hagen entlang der Fahrgeschäfte, Buden und Festzelte ab.
  • 6.000 Hektoliter Bier flossen 1995 in die durstigen Kehlen der Volksfestbesucher.
  • Einen neuen Besucherrekord gab es 1995 nicht, jedoch konnte mit 1,3 Millionen Gäste die Vorjahres-Besucherzahl gehalten werden.
  • Einen 10%igen Besucheranstieg konnte jedoch 1995 im Bereich der Ostbayernschau vermeldet werden.

Erinnerung an ein Straubinger Original

Ein Straubinger Original verstarb leider kurz vor dem Volksfest (siehe Zeitungsartikel aus dem Straubinger Tagblatt) und war somit 1995 nicht mehr am Volksfestauszug mit dabei. Und auch wenn Ihn viele Zuschauer, welche die Straßen säumten ihn vielleicht nicht mit Namen kannten, so war er trotzdem ein „Urgestein“ und jedem war er – zumindest vom „Gesicht her“ bekannt, der „Hollauer Franzi“. Viele Jahre hinweg begleitete Franz Hollauer das Ochsen-Gespann mit dem Stadtpflug (welcher ja bekanntlich 24 Jahre danach zu Beginn des Zuges in seine Einzelteile „zerfiel“) und gehörte einfach zum Auszug dazu – genau wie Pferde, Kutschen und die Trachtler. Bis zur Rente war Franz Hollauer bei der Dietl-Brauerei tätig, wo er als Bierfahrer sein Geld verdiente. Seine Liebe zu den Tieren, zur Landwirtschaft und zur Stadt Straubing konnte man ihm ansehen, wenn er stolz mit den stattlichen Ochsen - die im Übrigen immer lammfromm neben ihm hermarschierten - Richtung Festplatz zog. Franz Hollauer verstarb am 30. Juni 1995, einen Tag nach seinem 75. Geburtstag.

Franz Hollauer und seine Ochsen ...

VIDEO: Gäubodenvolksfest vor 25 Jahren 1995 | 2020

Im Video von Peter Geglarek | Thomas Schmid beleuchten wir die Fahrgeschäfte und Attraktionen, die damals die Besucher begeisterten ... und die es teils heute noch gibt und Spaß machen!
Videoschnitt: Thomas Schweikl

Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH 1995 zum vierten Mal federführend

Für das Gäubodenvolksfest verantwortlich zeigten sich 1995 die nun bereits im vierten Jahr in eine Gesellschaft der Stadt Straubing umgewandelte Veranstaltungsorganisation namens „Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH“ mit ihrem Geschäftsführer Eckhard Westphal, den beiden Prokuristen Hans Jakob und Werner Jähn, sowie den Mitarbeitern Max Riedl (Volksfest) und Hans Birkholz (Ausstellung). Unterstützung fanden sie durch ihre Kollegen Ilse Wamser (Volksfest), Hannelore Ass (Ausstellung), Birgit Aich (Volksfest), Thomas Bräuherr (Volksfest), Stefan Heitzer (Ausstellung) und Werner Artmeier (Technik). Zum Aufsichtsrat gehörten 1995 Ernst Moser, Manfred Fuchs, Edwin Hirtreiter, Hans Lohmeier, Inge Müller, Hans Sax, Wolfgang Pelka, Dr. Adolf Herpich und Elisabeth Speigl. Aufsichtsratsvorsitzender war der spätere Oberbürgermeister der Stadt Straubing Reinhold Perlak (1995 noch Bürgermeister).

Und somit endete 1995 das Gäubodenvolksfest mit einer Besucherzahl von ca. 1,3 Millionen Besuchern, die gut 600.000 Maß Bier tranken. Und wie in den Jahren zuvor war es ebenso auch wieder das schönste Fest von allen! Damals wie heute blieb auch nur wieder die Vorfreude auf das nächste Gäubodenvolksfest 1996 welches vom  9. mit 19. August stattfand!


Text: Thomas Schmid, Fotos: Archiv Thomas Schmid, Straubinger Tagblatt und Ride-Index
Erstellung des Textes: April 2020