Aug 11 2015

Das Riesenrad ist DAS Wahrzeichen des Volksfestes. Aus 50 Metern Höhe hat man den absoluten Überblick auf das gesamte Volksfestgelände sowie auf beinahe ganz Straubing. Interessanter ist aber eigentlich, was IN den Gondeln so passiert. Sechs bis zehn Leute haben nämlich je nach Größe und Gewicht darin Platz, meist fahren auch einander fremde Gruppen miteinander in einer Gondel.

Auf die Frage, ob ihr jemals etwas besonders Lustiges oder Merkwürdiges im Riesenrad zugestoßen sei, antwortete Swetlana, eine leidenschaftliche Riesenradfahrerin und Mutter von zwei Söhnen, die Fahrten verliefen bisher immer ruhig. Calvin und Joel liebten das Riesenrad, weil sie dann alles „Wichtige“ am Volksfestplatz begutachten könnten und weil es nicht zu schnell fahre. Außerdem vermittele es ein Gefühl der Gemeinschaft, wenn Mutter, Vater und Kinder in solch hoher Höhe zusammen seien.

Eine andere Dame, die unerkannt bleiben möchte, berichtete folgendes: Sie sei einmal zusammen mit ihrem Freund und einer Horde von Kindern in einer Gondel gewesen. Sofort nach dem Start habe eines der Kinder Nasenbluten bekommen. Die anderen Kinder wurden natürlich hysterisch und kreischten herum. Scheinbar glaubten sie, das Ende ihres Freundes naht – ein beim Anblick von Blut nachvollziehbarer Gedanke. Alle Versuche, die „Mitreisenden“ zu beruhigen, scheiterten – nicht einmal Bonbons halfen! Minuten erschienen der Frau und ihrem Mann wie Stunden. Zum Glück dauerte eine Fahrt ja nur einige Minuten und am Ende ging alles gut aus: das Bluten hörte auf und die Kinder stürmten zum nächsten Fahrgeschäft. Kind müsste man nochmal sein!

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Das Riesenrad gehört einfach dazu, zum Volksfest.

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Calvin (li.) und Joel gefällt es, weil sie danach wissen, wo sie unbedingt noch hin müssen.

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